Die SKL - Süddeutsche Klassenlotterie ist, wie der Name schon sagt, die Staatslotterie der süddeutschen Bundesländer Deutschlands. Dazu zählen die Länder Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen, Thüringen und Sachsen. Im Gegensatz zum Lotto sind bei der SKL die Anzahl und die Höhe der Gewinne von vornherein festgelegt und nicht von der verkauften Losanzahl abhängig.
Für jede neue Lotterie werden die Festlegungen für Gewinnsummen, Einzelgewinne und Losanzahl in einem Amtlichen Gewinnplan festgehalten und veröffentlicht. Eine neue Lotterie beginnt jeweils am 1. Juni und am 1. Dezember eines Jahres und läuft genau 6 Monate. Jeder Monat steht für eine Klasse, das heißt, eine Lotterie setzt sich aus 6 Klassen zusammen. Während einer Lotterie steigern sich sowohl die Gewinne als auch die Gewinnsummen von Klasse zu Klasse.
Neben der allgemeinen Lotterie, dem Millionenspiel, werden zusätzliche Spielergänzungen angeboten. Der minimale Lotterie-Einsatz ist ein 1/10-Los. Bei Ziehung der Losnummer entspricht ein 1/10-Los einem 10%igen Anteil am Gesamtgewinn des Loses. Nach oben ist die Anzahl der Lose durch die SKL nicht begrenzt. Wird ein Los oder ein Losanteil kauft, zählt es für alle Klassen der laufenden Lotterie. Die Bezahlung der Einsätze kann auf einmal oder monatlich erfolgen, wobei Gewinne nur berücksichtigt werden können, wenn der Einsatz pünktlich vor der Ziehung bei der Lotterie eingegangen ist. Am 5 Millionen SKL-Gewinnspiel können nur die Spieler teilnehmen, die seit Beginn der Lotterie mitspielen. Unter diesen Spielern werden 30 Kandidaten gezogen, die bei der 5-Millionen-SKL-Show teilnehmen können. Wird die Show nicht ausgestrahlt, werden die Gewinne in einer Sonderziehung ausgespielt.